Leistungsspektrum

Das Prinzip der Nuklearmedizin beruht auf dem Einbringen kurzlebiger radioaktiver Substanzen in den Körper (meist durch Injektion in die Venen) und der Anfertigung von Aufnahmen. Je nach Untersuchungstyp variieren der zeitliche Abstand zwischen der Injektion und den Aufnahmen, die Anzahl der Aufnahmen und deren Zeitdauer. Die Strahlenbelastung liegt in der Regel in einem ähnlichen Bereich wie bei Röntgenuntersuchungen, häufig ist sie auch niedriger.

Das MVZ arbeitet mit zwei Doppelkopf-Kameras und einer Kleinfeld- bzw. Schilddrüsen-Kamera. Bei einer der beiden Doppelkopf-Kameras handelt es sich um eine SPECT/CT-Kamera, mit welcher durch eine ergänzende Niedrigdosis- bzw. auxiliäre CT parallel Schichtaufnahmen zur exakten anatomischen Zuordnung der Befunde angefertigt werden können.

Skelettszintigraphie mit Doppelkopfkamera
Skelettszintigraphie mit Doppelkopfkamera

Das MVZ führt folgende nuklearmedizinische Untersuchungen durch:

  • Skelettszintigraphie inkl. Mehrphasen- und SPECT- bzw. SPECT/CT-Technik
  • Myokardszintigraphie sowohl mit ergometrischer als auch medikamentöser Belastung
  • Lungenperfusions- und Lungeninhalationsszintigraphie
  • Nierenszintigraphie (dynamisch mit MAG3, statisch mit DMSA)
  • Wächterlymphknoten-/Sentinel-Node-Szintigraphie
  • DaTSCAN
  • Hirnszintigraphie mit HMPAO
  • Tl-201-Tumorszintigraphie
  • Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie
  • Szintigraphien des Magen-Darm-Traktes (Magenentleerungszeit, Ösophagus, Meckel-Divertikel)
  • Speicheldrüsenszintigraphie
  • Leukozytenszintigraphie
  • Nebennierenszintigraphie (J-123-MIBG)
  • Schilddrüsen-Diagnostik (Ultraschall, Schilddrüsen-Szintigraphie, MIBI-Szintigraphie)
  • Nebenschilddrüsendiagnostik (Ultraschall, MIBI-Szintigraphie)