Neuropsychologie
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Leistungsangebote
Behandlungsangebote

Leistungsspektrum

Das MVZ Neuropsychologie mit Sitz im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier bietet Hilfe für Menschen mit erworbenen Erkrankungen des Gehirns durch Krankheit oder Unfall.
Eine Schädigung des Gehirns ist für viele Menschen zunächst ein Schock. Auch langfristig sind bei einer hirnschädigenden Erkrankung viele seelische Belastungen zu verkraften.

Die neuropsychologische Diagnostik und Therapie dient der Feststellung und Behandlung dieser hirnorganisch verursachten Störungen, der Krankheitsverarbeitung sowie der damit verbundenen Störungen psychosozialer Beziehungen.
Im MVZ Neuropsychologie wird versucht, die Veränderungsfähigkeit des Gehirns optimal zu nutzen und neues Lernen zu ermöglichen. Ziel ist es dabei, die Folgen einer Hirnschädigung zu kompensieren und Betroffene zu befähigen, ihr Leben neu zu gestalten.

Dabei kann es um einen Wiedereinstieg ins berufliche Leben gehen, aber auch darum, die Folgen einer Erkrankung zu verarbeiten.

Voraussetzungen für eine neuropsychologische Behandlung

Voraussetzung für eine ambulante neuropsychologische Behandlung im MVZ in Trier ist die fachärztliche Diagnose einer (akuten) hirnorganischen Erkrankung oder Schädigung, welche die Ursache der organisch bedingten psychischen Störung sein kann. Diese Diagnose können Fachärztinnen und Fachärzte für Neurologie, Nervenheilkunde, Psychiatrie, Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie, Neurochirurgie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie stellen. 

Es muss sich um eine erworbene hirnorganische Erkrankung handeln, die nicht länger als 5 Jahre zurückliegt; Ausnahmen sind nur nach besonderer Beantragung möglich. Sie benötigen keine Überweisung; bringen Sie bitte lediglich Ihre Versicherungskarte mit.

 

Das Leistungsangebot im MVZ Neuropsychologie

  • Standardisierte neuropsychologische Testdiagnostik und klinisch-psychologische Differentialdiagnostik
  • Neuropsychologische Therapie aller betroffenen Gehirnfunktionen: Gedächtnis, Aufmerksamkeit/Konzentration, Planen und Handeln, Seh- und (Raum-) Wahrnehmungsstörungen sowie Veränderungen des emotionalen Erlebens, des Verhaltens, der Krankheitsverarbeitung sowie der damit verbundenen Störungen psychosozialer Beziehungen.
  • Ziel ist es, psychische Gesundheitsstörungen in den genannten Bereichen und die daraus folgenden psychosozialen Beeinträchtigungen und Aktivitätseinschränkungen zu erkennen und zu heilen oder zu lindern.
  • Beratung hinsichtlich des weiteren Therapie- und Genesungsverlaufs
  • Psychologisch-psychotherapeutische Unterstützung bei der Bewältigung der Krankheit und ihrer Folgen
  • Begleitung einer beruflichen Wiedereingliederung
  • Begleitende Unterstützung der Angehörigen
  • Prüfung fahreignungsrelevanter kognitiver Funktionen (keine Kassenleistung)
  • Gutachterliche Tätigkeiten (z.B. für Sozialgerichte, Berufsgenossenschaften, Versicherungen)
 

Das Behandlungsangebot im MVZ Neuropsychologie

Insgesamt lassen sich in Abhängigkeit vom individuellen Störungsprofil und Krankheitsfall 3 grundsätzliche neuropsychologische Behandlungsansätze unterscheiden:

  • Restitutive Therapie: 

Maßnahmen mit dem Ziel einer neuronalen Reorganisation, also Wiederherstellung einer gestörten Funktion durch intensives Üben (z.B. durch spezifische Stimulation, Beeinflussung inhibitorischer Prozesse, Aktivierung).

NEU: PC-Hometraining auf der Grundlage einer differenzierten Diagnostik z.B. bei

  • Störungen von Aufmerksamkeitsfunktionen (Konzentrationsfähigkeit)
  • Minderbelastbarkeit


  • Kompensatorische Therapie:

Maßnahmen mit dem Ziel der Anpassung an kognitive Störungen und zum Erlernen von Ersatz- und Bewältigungsstrategien, z.B. Erlernen neuer Verarbeitungsstrategien, Pausenmanagement, gute Organisation im Alltag, Anpassung der eigenen Ansprüche und Erwartungen.

NEU: PC-Hometraining auf der Grundlage einer differenzierten Diagnostik z.B. bei Gesichtsfeldausfällen


  • Integrative Therapie:

Maßnahmen mit dem Ziel der Verarbeitung und psychosozialen Anpassung und zur Reintegration in das soziale, schulische und berufliche Umfeld z.B. auf lerntheoretischen Grundlagen basierende Programme zum Verhaltensmanagement, ggfs. Anpassung an eine veränderte Leistungs- und Lebenssituation, sich im „neuen Leben“ trotz teilweise erheblicher Leistungsdefizite zu positionieren, Behandlung von Ängsten oder Depressionen, die als Folge der Hirnerkrankung vorliegen.

 
 
 
 
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